Xiom Belag Omega VII China Guang
Der südkoreanischen Marke ist es gelungen, einen Belag auf den Markt zu bringen, den wirklich fast jeder Tischtennisspieler spielen kann. Der Omega VII China Guang ist griffig von der Oberlage und man kann die eigenen Bälle sicher platzieren. Im passiven Spiel ist dieser Tischtennisbelag sehr gut zu kontrollieren. Wenn man aber selber aktiv werden will, dann kann man die Topspins mit einer Mega Rotation versehen! Dieses wird deinen Gegner wahrlich nicht erfreuen. Obwohl der Schwamm eine Härte von 55 Grad hat, empfindet man das im Spiel gar nicht so. Der Grund dafür ist die feine, porige Struktur im Schwamm, die eine gute Ballrückmeldung zur Folge hat.
Empfehlung für Tischtennis-Spieler:
Profitipp: Gerade Spieler, die sehr Tischnah agieren und Wert auf Rotation legen, sollten diesen Belag unbedingt einmal spielen.
Werte des XIOM Omega VII China Guang
| Eignung |
Tempo |
Effet |
Generation |
Oberlage |
GHG |
SHG |
Gewicht |
| OF+ |
96 |
97 |
GEN06 |
CH-K |
57° |
55° |
75g |
Belag Check 1
Was wurde getestet:
Xiom Omega VII China Guang
Wer hat getestet:
Ingo Holland-Nell | Kreisliga | 1471 TTR Punkte (Stand: 27.07.21)
Mein Spielsystem:
- Rückhand lastig mit Block, Angriff, Schuss, ab und zu Vorhand Topspin
Testergebnisse:
Im Bereich Aufschlag/Rückschlag:
Der OMEGA VII GUANG CHINA ist sehr griffig, Ich habe ihn auf einem Butterfly Harimoto ALC auf der Vorhand gespielt. Bei der folgenden Bewertung ist zu berücksichtigen, dass das Harimoto generell eine sehr flache Ballkurve produziert. Das Konter-Konter-Spiel war sehr kontrolliert, der Omega VII hat einen deutlich spürbaren weichen Anschlag. Was auffiel war, dass im Konterspiel der OMEGA VII eine gewisse Eigendynamic entwickelte, aktiv mit viel Impuls, passiv deutlich passiv, allein das Zwischengas hat etwas gefehlt. Schupfen ging sicher und mit viel Schnitt. Beim Top-Spin kompensierte der OMEGA VII die Harimoto Holz generell sehr flache Flugkurve gut kompensiert hat. Die Flugkurve des OMEGA VII ist meiner Ansicht nach eher als hoch einzustufen. Was mir beim Topspin sehr positiv aufgefallen ist, ist die lange Ballkontaktzeit am Schläger. Dadurch lassen sich neben guter Kontrolle und viel Schnitt auch Bälle, die sehr langsam oder auch mit viel Unterschnitt oft gut anziehen.
In aktiven Spielsituationen (wenn selber angegriffen wird):
Dadurch das der OMEGA VII insgesamt eher weich ist und über eine hohe Griffigkeit verfügt, lassen sich Eröffnungstopspins eigentlich egal auf was, wirklich gut spielen. Die etwas höhere Flugkurve ist gut einzuschätzen, Variationen mit schnellen Topspins, oder auch langsame spinnige Topspins auch mit Sidespin gehen leicht von der Hand. Im Schuss spürt man dann wieder deutlich den Eigenimpuls, an den ich mich etwas gewöhnen musste, der aber immer noch kontrolliert möglich ist.
In passiven Spielsituationen (Gegner übernimmt die Initiative):
Bei passiven Vorhandblocks musste ich etwas aufpassen, dass die Bäller nicht im Netz landeten. Hier muss ich aber nochmal das Harimoto Holz mit seinen eh sehr flachen Flugkurven in Erinnerung rufen. Ansonsten ist die Kontrolle gut, natürlich sind solch griffige Beläge auch sehr schnittanfällig.
- Balance Tempo zu Kontrolle: 8 (1 = unausgewogen | 10 = sehr ausgewogen)
- Rückmeldung über Balltreffpunkt: 9 (1 = unpräzise | 10 = sehr präzise)
- Geeignet für: ab 6 (1 = Einsteiger | 10 = sehr hohes Spielniveau)
- Geeignet für das oben beschriebene Spielsystem: 8 (1 = nicht geeignet | 10 = passt perfekt)
Fazit / Gesamteindruck / Besonderheiten:
Der OMEGA VII ist ein zuverlässiger Belag mit sehr viel Schnitt und guter Kontrolle. Mir fehlte etwas Tempo und an die im aktiven Block und im Schuss entwickelte Eigendynamik musste ich mich erst gewöhnen. Aufgrund des relativ hohen Preises würde ich den OMEGA VII eher fortgeschrittenen Spielern empfehlen. Ansonsten ist der OMEGA VII vor allem für Allrounder sehr zu empfehlen.